Körper, Geist und Seele in lebendigem Fluss halten
Swantje Kallenbach, München

Körper, Geist und Seele in lebendigem Fluss halten - kurz Lebendig sein ist der Kern meiner Arbeit.
Das steht für Heilung, Schutz und Entwicklung des Lebendigen. Es betrifft sämtliche Fragen ganzheitlicher Gesundheit,
förderlicher Lebens- und Arbeitsbedingungen und das gesamte Potenzial Mensch-Sein. Auf diesen Seiten finden Sie
ganzheitliche Heilungsansätze aus systemischer Sicht: strategisch, praktisch und zur Vorbeugung. kONTAKT
Bei Erkrankung oder zur tiefer gehenden Information über meine Therapieverfahren besuchen Sie bitte meine Praxisseite.


Buchinfo Genusskultur statt Essensverwirrung: Gesundheit bewahren - Schöpfung schützen - Spirituell wachsen

Digitalisierung und künstliche Intelligenz

Diese beiden Begriffe sind sowohl Ausdruck unserer modernen Welt als auch Stressfaktoren.

Solange von unserer natürlichen Intelligenz höchstens 3 von mindestens 8 Intelligenzarten in der Schule trainiert und abgerufen werden, sollten wir ein wenig vorsichtig sein, was wir den Maschinen beibringen.

Digitalisierung und Umweltschutz

Wenn man nicht alles ausdrucken muss, spart man Papier, also Bäume. Hinweis: Holzfreies Papier ist keineswegs Baum-frei, sondern es befinden sich keine sichtbaren Holzanteile darin.

Telearbeit, Homeoffice und Konferenzschaltungen über Skype und VPN-Tunnelsysteme sparen viele Ressourcen, die ansonsten bei Anwesenheit durch den Weg zum Arbeitsplatz oder eine Reisetätigkeit entstehen.

Digitalisierung und Datenschutz

Hierbei gibt es zwei Aspekte: Erstens der Schutz der Daten vor Veröffentlichung oder Datendiebstahl. Dieses Problem ist nicht gelöst, weil WLAN-fähige Geräte entweder selbst oder die Datenübertragung damit generell an- bzw. abgreifbar sind. Hinzu kommt ganz normales Hacking.

Und zweitens, die Problematik, dass nicht-staatliche Unternehmen eine unangemessene Anzahl Daten sammeln und speichern, um eine Dienstleistung zur Verfügung zu stellen. Oder eine nicht notwendige Personalisierung ihrer Kundendaten in Zusammenhang mit einer Dienstleistung verlangen.

Ein Beispiel dazu ist das Prinzip Smartphone. Ein ständiger Begleiter, der neben der bekannten Telefon- und SMS-Funktion viele weitere Dienstleistungen des modernen Nomadenlebens begleitet.

Das Ding funktioniert nicht wirklich ohne passende Apps. App ist die Abkürzung für application, was Anwendung, also Computerprogramm bedeutet.

Das ist auch wirklich gar kein Problem, wenn es nicht eine zu starke Anbindung an den Hersteller der Telefonsoftware gäbe, um überhaupt an diese Apps zu gelangen.

Obwohl das Betriebssystem Android “frei” ist, lassen viele Hersteller den Betrieb des Smartphones nur über ein “Google Konto” zu. Das heißt, dass ein vielleicht für teures Geld erworbenes Smartphone nur über die Herausgabe der eigenen Daten an Google überhaupt tatsächlich genutzt werden kann, weil das Ding ohne Apps nun einmal kaum besser ist als ein herkömmliches Handy.

Es ist aus Gründen des Datenschutzes bedenklich, wenn ein außereuropäisches Wirtschaftsunternehmen, die Personendaten und ihre Bewegungen bis hin zu Bewegungsprofilen nahezu der ganzen Welt vorhält.

Bei kostenlosen Apps ist das gar nicht zu verstehen. Kostenpflichtige Apps können doch ganz einfach wie in vielen Internet Shops als “Gast” gekauft werden. Bezahlen und Herunterladen, ohne irgendwelche darüber hinaus notwendigen persönlichen Daten zu geben.

Wo sind die europäischen Unternehmen, die sämtliche Dienstleistungen von Google in Europa anbieten? Und zwar in einem Markt voller Wettbewerb - wie es die EU verlangt! Das Problem der “Kunden” eines Monopolisten ist, dass er als Gesamtversorger von dem alle abhängig sind, die Spielregeln diktieren kann. Wir bezahlen nicht mit Geld, sondern mit Daten. Diese Daten werden für Werbung genutzt, davon lebt der Monopolist. Wir sind seine digitalen Kolonien, die er bewirtschaftet, ohne dass wir es merken.

Selbst große Anbieter wie Deutsche Bahn und Post bieten ihre Apps ausschließlich über Google Store (für Apple Geräte im iPhone und iPad-Store und Windows Phone im Windows Store) an. Es gibt freie App Shops wie z.B. F-Droid, die geprüfte Apps anbieten. Manche Smartphones erlauben die Nutzung freier App Shops nicht, obwohl “zulassen dass Apps aus unbekannten Quellen installiert werden” angeklickt wurde. Warum gerade die großen deutschen Dienstleister wie Bahn und Post nicht über einen freien deutschen App Shop verfügbar sind, ist nicht nachvollziehbar.

Big Data

Große Datenmengen, die ungeordnet gesammelt werden, müssen geordnet werden, um genutzt zu werden. Das Big Data Problem entsteht nicht durch normale Geschäftsprozesse, bei der jede Information des Kunden in das dafür vorgesehene Feld einer relationalen Datenbank eingetragen wird, Name, Straße usw. eingetragen wird und daraus gezielt wieder abgerufen werden kann. Sondern abgegriffene Daten in großer Zahl müssen mittels Software geordnet werden, um für zukünftige Geschäftsprozesse verfügbar zu sein.

Aber wem gehören diese Daten?

Wurden sie freiwillig gegeben?

Oder war es nicht möglich, sie bei - normaler - Nutzung des Internets nicht zu geben?

Wenn Wirtschaftsunternehmen “freie” Daten sammeln und sie verwerten, müssen die, denen die Daten eigentlich gehören, dafür entschädigt werden.

Das Problem der Digitalisierung ist nicht die Technik, sondern der mangelhafte Datenschutz und der vermeintlich rechtsfreie Raum dieses angeblichen Neulandes. BGB und Strafrecht definieren diverse Persönlichkeits- und Eigentumsschutzrechte in der analogen Welt. Digital ist nicht neu sondern ein zusätzliches Feld. Alle “alten” Gesetze gelten auch dort: Über das Schaffen von Präzedenzfällen wird das Recht der analogen Welt in die digitale Welt überführt, solange es dafür keine eigenen Gesetzbücher gibt. Und hier ist gefordert, deutsche und europäische kulturelle Werte abzubilden und nicht anarchische Pseudofreiheit einer asozialen amerikanischen “Kultur” zu legalisieren.

 

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